Nach dem letztjährigen Rekord-Jahr in Sachen Anmeldungen gab es dieses Jahr wiederum einen Rekord > mit 26 SpielerInnen und 3 Abendessen-/Quiz-Zaungästen stösst unser Jahres-Abschluss-Turnier schon fast an seine Grenzen, ABER > Herzlichen Dank für die Treue und die Teilnahme der Neuen, die da sind:
Da wäre mal das Ehepaar Marion und Küsu Roth aus Wohlensee, die Aarberger-Spieler Ruedi Steiner und Tobias Flühmann sowie Stefan Vauthey aus Herzogenbuchsee.
Dazu kamen die üblichen Verdächtigen, allen voraus die beiden selbsternannten Titelanwärter aus Heimberg Chrigu Abbühl und Remo Zaugg (beide mussten ihre Ambitionen ein wenig zurecht korrigieren); das Trio aus Heimberg wurde durch Didi Praplan komplettiert, der weniger lautstark den Titel anvisiert, sich insgeheim aber natürlich immer als Geheimfavorit wähnt.
Auch schon seit Jahren dabei der Berner Noel Rüttimann, der trotz der Aussage («Langnau ist nicht meine Halle») immer wieder antritt, und auch schon einige Mal bei uns zu Gast, Beni Schneider aus Niederscherli und Janine Besch aus Port, die meistens den Turnierleiter aus dem Rennen warf > was dieses Jahr durch die sehr «durchdachte» Auslosung nicht passieren konnte.
Neu dabei von unserem Klub die beiden «Jung-Talente» Bastian Schiess (ggf. könnte man über das «jung» nochmals diskutieren) und Laurenz Marienfeld, eine unserer Nachwuchshoffnungen.
Somit war das Feld komplett und zum ALLERERSTEN Mal gab es keinen einzigen Spieler bzw. keine einzige Spielerin, der/die kränkelte, einen Unfall hatte oder kurzfristig an den Geburtstag eines Haustieres musste…
Auch das Buffet wurde reichlich bestückt durch die zahlreichen Mitbringsel – Danke! Ebenfalls auf dem Bild zu sehen: die Anstrengungen von Köbu – unserem verlorenen Sohn – die Zuschauer(innen) mit Kraftübungen zu beeindrucken …

… nach gut unterrichteten Quellen fruchteten dieser aber nicht so richtig (gäu Lynn).
Danach kamen die obligaten Erklärungen des Spielsystems durch den Turnierleiter, die von allen sehr aufmerksam entgegengenommen wurde > siehe Bild …

… es ist müssig hier zu erwähnten, dass diese Informationen nach dem Prinzip «left in, right out» – bezogen auf die Ohren einiger TeilnehmerInnen – aufgenommen wurden, anders ist es nicht zu erklären, dass der Turnierleiter gefühlt alle 5 Minuten jemandem erklären musste, wie das Spielsystem funktioniere…
Die Spiele konnten beginnen in vier 5er-Gruppen und einer 6er-Gruppe; jeder/jede gegen jeder/jede innerhalb der Gruppe. Der Rang, den man sich erspielte, war zugleich die Ausgangslage dafür, um welchen Platz man in der Hauptgruppe spielen würde > also Erstplatzierter in der Vor-Gruppe bedeutete > man spielte um das Chlouse-Käppi usw.
In der Vorrunde gab es KEINE Überraschungen … hahaha … Die Niederlage des Turnierleiters gegen die «Kraken»-Frau (gemeint ist Jeannine Kiener mit ihren Kraken-Bewegungen, die von Jahr zu Jahr gefährlicher werden und den Schreibenden überforderte … Gratulation) wird hier nur am Rande erwähnt…
Somit konnte ich mich auf das Duell der Viertplatzierten konzentrieren … aber auch bei den Favoriten strauchelte ein selbst ernannter Titelanwärter > Remo Zaugg hatte mit Sebu einen Gegner in der Gruppe, der zu diesem Zeitpunkt den Bierpegel so noch grad knapp im Griff hatte und ihn in 4 Sätzen bezwang.
Alle anderen Top-Gesetzten Gruppenleader setzten sich mehr oder weniger problemlos durch, sieht man vom knappen 3-Satz-Sieg von Ruedi-Aarberg über Didi-Ex-Wohlensee (nun Heimberg und vielleicht einmal Langnau …) einmal ab.
Achtungserfolge gab es bei den Rängen für Deru, der den höher klassierten Housi schlug und somit 4. in der Gruppe wurde und natürlich – wie schon erwähnt – für Jeannine, die ja nominell auf dem 5. Platz hätte landen sollen und durch die Siege gegen Marion und mich auf dem 3. Platz landete.
Alle Resultate aller Vorgruppen könnt ihr hier finden.
Leider dauerte die Vorrunde etwas länger als geplant, anstelle von 15h30 konnte man erst um 16h10 mit der Hauptrunde weiterfahren. Auch ist der Modus der Vorrunde – gespielt wurde je Gruppe nur auf einem Tisch (mit Ausnahme der 6er-Gruppe) – überdenkenswert …

Die «Wohlenseer»-Fraktion versuchte, die Wartezeit mit kreativen Spielanalysen zu überbrücken > die späteren Resultate der Hauptrunde zeigte aber, dass dies vergebene Mühe war, aber lustig war es anscheinend trotzdem …

Neben geistiger Tätigkeit in der Wartezeit gab es auch noch welche, die kreativ im Warten waren und eines der Matchblätter Samichlousen-gerecht verzierten.
Andere wiederum versuchten sich die Zeit mit (Fr)essen totzuschlagen, wobei das untere Bild etwas täuscht, denn der eine oder andere auf diesem Bild vergriff sich hin und wieder auch zu etwas Flüssigem, das dann doch noch einen Einfluss hatte auf das spätere Abschneiden in der Hauptrunde …

… wir nennen hier natürlich keine Namen, aber Bilder lügen ja nie und beim genauen Hinschauen erkennt man ja, wer hier isst und wer nicht …
Die Hauptrunde konnte beginnen und genau beim ersten Spiel zwischen dem letztjährigen Ober-Chlous Brünu und dem Noppen-Kenner Sebu ist gemäss Weizen- und Hopfen-Analyse nicht ganz klar, wie gut Sebu das Timing einstellen konnte, um sein wahres Können zu beweisen. Denn er verlor sang- und klanglos 3:0. Allerdings hatte er seinen Alk-Pegel dann doch irgendwie im Griff, denn im zweiten Spiel konnte er den höchstklassierten unseres Turnieres (Ruedi) – auch ein Nöppeler – in einem spannenden 5-Satz-Spiel bezwingen.
Weil Ruedi dann auch noch das Spiel gegen Chrigu in 4 Sätzen verlor, brachte er sich schon schnell aus dem Rennen um das Käppi.
Es lief also alles auf ein Duell zwischen Brünu und Chrigu hinaus, das von Brünu 3:1 gewonnen werden konnte, womit ihm auch die spätere Niederlage im Nöppeler-Duell gegen Ruedi nichts mehr anhaben konnte > er ist und bleibt der OBER-CHLOUS > Herzliche Gratulation!

… so sehen Sieger aus …
Bei den Zweiplatzierten spielte sich Elä fast fehlerfrei durch die Gruppe, einzig Didi musste er einen Sieg zugestehen, wurde aber dank der direkten Begegnung gegen Stefan Erster in dieser Gruppe und belegte somit den 6. Gesamtrang. Remo, der sich ja zu den Favoriten zählte, musste hier ein bisschen untendurch, es gab aber sehr tolle und spannende Spiele und er vermochte so den 8. Gesamtrang nach Hause zu bringen. Janine (Besch), die wahrscheinlich dadurch ein bisschen handicapiert war, dass sie dieses Jahr mich nicht schlagen konnte, musste sich mit Null Siegen in dieser Gruppe abfinden, obschon es einige sehr tolle und knappe Spiele gab.
Bei den Drittplatzierten vermochte sich der Aarberger Tobias mit 4 feinen Siegen – einzig Michu bot ihm mit einer 2:3-Niederlage ein wenig die Stirn – durchzusetzen und wurde 11. des Turniers.
Die Herren Neuenschwander, Sommer und Roth erspielten sich je 2 Punkte und somit musste das Chlouse-Turnier-Reglement zur Anwendung kommen – was einem von Sebu eingegebenen Rekurs standhielt (die Entscheidungszeit war fast so kurz wie bei Entscheiden der Schweizerischen Rekurskommission) – und somit konnte sich Küsu (plus 1) vor Michu (null) und Johann (minus 1) mit dem besseren Satzverhältnis durchsetzen. Jeannine (Kiener), die sich in diese starke Gruppe hinaufgespielt hatte, konnte das Momentum nicht auf ihre Seite ziehen und blieb chancen- und sieglos.
Bei den Viertplatzierten setzte sich der Schreibende mühelos (gäu Benu B.) durch, auch dank dem einen oder anderen Bier, das bildtechnisch aber nirgends dokumentiert wurde.

Beim obigen Bild handelt es sich um ein sog. «Fake-Image», wo von ChatGPT suggeriert wird, dass der Abgebildete «nur» am Essen ist … (Er versuchte mich dauernd dazu zu animieren, ein Gläschen Weisswein vor dem Match zu konsumieren …)
Bei den Fünftplatzierten marschierte Alt-Meister Beni (Schneider) mit 5 Siegen durch die Gruppe, ausser gegen Köbu und Housi ohne Satzverlust. Ganz unten gelang Laurenz die Revanche gegen Bastian, der ihn zuvor in der Gruppe noch besiegen konnte. Somit konnte er den letzten Platz an Bastian abgeben.
Alle Resultate aller Hauptrunden-Gruppen könnt ihr hier finden. Hier zudem die Gesamt-Rangliste des Turniers.
Danach ging es – wie üblich – in die Sonne; da auch noch Pesche Kohler mitkam und die diversen Zaungäste wie Iris, Andrea Lüthi und Käru Zürcher (die beide wegen Verletzungen nicht mitspielen konnten), waren wir mit 29 Leuten auch dort mit einem neuen Rekord unterwegs. 27 Personen (Beat der Wirt spielte auch mit) machten dann wiederum beim allseits beliebten Quiz mit.
Anscheinend war der Pegel-Stand bei Sebu nach dem Essen wieder auf ein vertretbares Niveau gesunken und er gewann mit 23 Punkten souverän vor Didi mit 19 und Jeannine (Kiener) mit 12 Punkten. Beat hatte dieses Mal nicht den stärksten Tag und verblieb mit 10 Punkten auf dem 4. Platz. Erwähnenswert natürlich die „Boden-Punkte“ von Michu, der sich aus Plätzgründen auf den Boden lag und sich praktisch für die erste Stunde abmeldete (böse Zungen behaupteten, dass er eingeschlagen war …) aber dann urplötzlich aus dem Nichts mit zwei ganz schnellen Punkten die Gemeinschaft zu erfreuen wusste und auch das Abschneiden der Familie Zürcher: Karin mit minus 1 Punkt auf dem vorletzten und Brünu mit minus 3 Punkten auf dem letzten Platz > Mitmachen ist alles, vor allem dann, wenn ja jeder/jede ein Preischen bekommt.
Hier noch die Rangliste des Quiz.
Wie immer ein gelungener Jahresabschluss-Event des TTC Langnaus – Allen Beteiligten vielen Dank für die Teilnahme und einen guten Rutsch ins 2026.
Dänu